Heilsame Bewegung für mehr Leichtigkeit


Die heilige Sophie bläst mir ihren kalten Atem um die Ohren.
Auf dem Rücken liegend spüre ich die holzig-weichen etwas feuchten Planken,
währenddem ich abwechselnd mein linkes und mein rechtes Bein in die Luft hebe. 


Mein Körper braucht ein leichtes Training und die Natur ist mir dafür mein liebstes Fitnesscenter. Das Programm stelle ich mir selber zusammen:
Es sind Vitaparcour Übungen angereichert mit intuitivem Qi Gong : )

Das Thema Sport löst bei vielen Menschen gemischte Gefühle aus. Da gibt es zum Beispiel grossen Widerwillen und auch Verpflichtungsgefühle. Es gibt die Verunsicherung und auch die Scham und natürlich den Ehrgeiz.

In meiner Kindheit wurde ich stark motiviert und auch angefeuert mich zu bewegen. Diese Prägung verfolgte mich viele Jahre. Lange Zeit wunderte ich mich über die inneren Zustände, die ich bei körperlichen Aktivitäten wie Tanzen, Wandern und beim Ausdauersport erlebte: Von extremen Hochgefühlen rutschte ich meistens ab in eine abgrundtiefe Erschöpfung. 

Erst spät habe ich erkannt, wie sehr mich sportliche Betätigung in den "Überlebensmodus" treibt. Mein Körper fühlt sich herausgefordert und reagiert kämpferisch: Aus dem harmlosen Freizeit Vergnügen wird für ihn Ernst. Diesen Kampf konnte ich nie gewinnen. Nach der Phase mit dem intensiven inneren Ansporn war ich regelmässig mehrere Tage lang ausgepowert.

Ich war nicht in der Lage, wohl dosierte Bewegung zu erleben. 

Das gegenteilige Muster ist bei jenen Menschen aktiv, die schon beim blossen Gedanken an Sport erstarren. Diese Reaktion lässt nur sehr wenig Bewegung zu.

Tief innen im Körper schlummern alte, abgebrochene Erfahrungen,
an die man sich meistens nicht mehr bewusst erinnern kann.

Egal welches Muster uns im Wege steht: Es ist in jedem Alter noch möglich,  in ein Wohlgefühl im Zusammenhang mit Bewegung und Körper zu finden.

Wenn du dich oft angetrieben fühlst und einfach nicht gut herunter fahren kannst

oder wenn du oft gar nicht ins Tun kommst, einfach nicht beginnen kannst, was du beginnen möchtest, dann lohnt es sich mit heilsamen Bewegungen die Spur aufzunehmen.
Denn es kostet Kraft, rund um innere Einschränkungen herum zu leben.
Es macht mit den Jahren verzerrt, einseitig belastet oder geschwächt und erschöpft. 

Über das achtsame Hineinlauschen in den eigenen Körper,
können blockierte Anteile aufgespürt werden.
Mit Hilfe von Mikro-Bewegungen und Yin-Dehnungen
wird Erstarrtes geschmolzen.
Angetriebenes, Aufgeputschtes wird erlöst und beruhigt.
Auf diese Weise findet das Nervensystem Schritt für Schritt
in eine natürliche Balance. 

Die Arbeit mit heilsamen Bewegungen ist ein behutsamer Weg, der uns zurück in mehr Leichtigkeit mit unserem Körper führt. Wenn dich das Thema interessiert, melde dich für weitere Fragen oder einen Termin.


Klänge auf dem Seegrund


Der symphatische Schreiner hat meinen Wunsch erfüllt: Eine hübsche, weiss-lasierte Holzwand unterteilt neu mein grosszügiges Arbeitszimmer in zwei Räume. Der Kleinere ist nun das "Klangzimmer Morgenschimmer" wo die Praxis Klangbalance wohnt. Ein Bild mit einer Morgenstimmung am See lädt ein zum Ruhigwerden und Ankommen. Hier arbeite ich gerne. Nun haben meine goldenen Schalen ihren Platz gefunden.

Ankommen bei sich selbst - das ermöglichen die warmen Klänge sogar den Menschen, die von Gedankenkreisen geplagt sind. Die schwingenden Schalen sind dabei auf sanfte Weise nachdrücklich: Widerstand funktioniert nicht. Es ist als ob sie einen an die Hand nähmen und in eine friedliche innere Gegend führen. 

Meine Kundinnen und Kunden bestätigen mir, was ich selber erfahren habe: Das Gefühl von Frieden, Gelassenheit und Getragensein wirkt noch lange nach der Klangmassage nach. Die einen berichten, dass es - auch wenn die innere Ruhe in der Hektik des Alltags verloren zu gehen droht - einfacher wird, den Frieden wieder zu finden. Die körperliche Erinnerung an die Schwingungen bleibt tief verankert. Wahrscheinlich tief auf dem Grund unseres inneren Sees.


Wie eine wilde Hummel


Das Sonnenlicht macht was mit dem Hormonsystem:
Die geballte Frühlingskraft überflutet mich alljährlich mit vielen neuen Ideen.
Die Lust zu Gestalten, Renovieren, und - ja auch Putzen - scheint fast unendlich. Kennst du das auch? 

In jüngeren Jahren war ich in diesen Märzwochen oft unterwegs wie eine wilde Hummel,
die sich nicht entscheiden kann, welche Blume sie zuerst anfliegen soll.
Es war für mich schwierig, meine vielen Ideen in eine gute Planung zu packen.
Ich wollte am liebsten alles gleichzeitig beginnen.

Dieser "Hummelmodus" war für mein Körpersystem sehr anstrengend.
Ich war oft erschöpft und litt auch stark unter einer Pollenallergie.

Erst als mir das dahinter liegende Kindheitsmuster bewusst wurde,
konnte ich beginnen, mein Nervensystem langsam zu regulieren.

Heute bin ich in der Lage die verschiedenen Phasen eines Projektes wahrzunehmen und sie bewusst anzugehen. Und ich gönne meinem inneren Hummelchen genügend Pausen.



Feinfühlig mit dem Feuerpferd unterwegs

Trommelnde Hufe wirbeln durch die Landschaft. Im goldenen Licht der Sonne galoppiert eine Herde von Pferden mit wehenden Mähnen...

Kannst du die Kraft und Wildheit fühlen?! Am 17. Februar beginnt das Jahr des „Feuerpferdes“, nach dem chinesischen Kalender.

Das Jahr der „Holzschlange“, mit Qualitäten der Wandlung und des Sich-Häutens, endet. Nun drängt die Pferdekraft vorwärts: Freiheitsdrang, Impulsivität, schnelle Entscheidungen, Kreativität und Mut sind Stichworte, die dem Feuerpferd zugeordnet werden. Vielleicht fragst du dich, wie sich die ungezügelte, feurige Kraft dieses Vollblut-Pferdes auf dein Jahr auswirken wird? 

Das Element Feuer kann für feinspürige Menschen manchmal herausfordernd sein. Da ich mich selber dazu zähle, möchte ich die Jahresprognose ein wenig umformulieren, denn man kann die Geschichte auch anders erzählen:

„Das 2026 bringt viel positive Herzenskraft (=Feuer) für eigene Projekte und Vorhaben, die vielleicht schon lange auf der eigenen Wunschliste warteten."

Auf diese Weise betrachtet, freue ich mich auf die Zeit mit dem Feuer-Pferd. Ich werde mit dem sensiblen Geschöpf achtsam umgehen, auch neue, kreative Wege einschlagen. Und natürlich ab und zu auf grünen Weiden verweilen und geniessen : )  

Ganz besonders träume ich von jenen magischen Momenten, wo mich das Herzens-Pferd im geflügelten Galopp weit in meine Lebenslandschaft trägt!

Wie heisst es doch so schön: „Das höchste Glück auf Erden liegt auf dem Rücken der Pferde."

In diesem Sinne wünsche ich dir einen frohen Ritt im 2026!

Herzlich Pascale 


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Die Not To Do Liste



Der Schnee knarrt so schön unter meinen festen Winterstiefeln. Die weichen Hundepfoten neben mir hinterlassen nur ein leises Knistern im Wald. Es ist wundersam still. Ein paar Vögel unterhalten sich unter den schnee-beladenen Ästen einer Tanne. Die winterliche Sonne wirft eine milde Lichtspur zwischen die Stämme. Als ob sie niemanden vorzeitig aufwecken wollte. 

In dieser tiefen Ruhe wird mir bewusst, wie wichtig für mich die Not-To-Do-Liste ist.

​Der Jahresanfang lädt oft dazu ein, neue Wünsche und Ziele zu formulieren. Manchmal ist es gut, das Gegenteil zu machen: Die Not-To-Do-Liste. 

 Die To-Do-Liste fragt: Was soll ich tun?

Die Not-To-Do-Liste fragt stattdessen: Was entspricht nicht mehr meinen Standards?

​Sie kann uns freier und leichter machen. Mehr Klarheit und Stimmigkeit in den Alltag bringen. Sie setzt heilsame Grenzen. Hier ein paar Beispiele für Not-To-Do's:

​- Nicht mehr über die eigenen Grenzen hinausgehen

- Nicht alles gleichzeitig wollen

- Nicht mehr alles offen halten

Fragen die, besonders für feinfühlige Menschen, hilfreich sein können:

​- Wie klar möchte ich leben?

- Wie einfach darf mein Alltag sein?

- Wie wichtig ist mir meine Gesundheit wirklich?

​Vielleicht beginnt das Neue Jahr nicht mit einem neuen Thema, sondern mit dem Mut eines wegzulassen... 

​In diesem Sinne wünsche ich dir einen gemütlichen Einstieg in ein gesundes und frohes Neues Jahr.

Herzlich Pascale